Aktuelle Studien
Fraunhofer-Institut für Toxikologie und Experimentelle Medizin
Allergie/Heuschnupfen
Rund 15 Prozent der Bevölkerung leiden unter Heuschnupfen – davon reagieren etwa 75 Prozent allergisch auf Gräser- und Baumpollen. Der Kontakt mit Pollen kann trotz Vorsichtsmaßnahmen im Alltag nicht gänzlich vermieden werden. Um die quälenden Symptome dennoch zu unterdrücken, werden gut verträgliche und wirksame Medikamente benötigt.
Bevor ein Medikament für die Behandlung von Patienten mit Heuschnupfen zugelassen wird, muss seine Wirksamkeit und Sicherheit in aufwändigen klinischen Studien belegt werden. Am Fraunhofer ITEM steht unter anderem ein Pollenraum zur Verfügung, in dem ganzjährig »Heuschnupfenzeit« herrscht. Das Institut sucht regelmäßig Probanden mit Heuschnupfen (Allergien gegen Gräserpollen), die gegen eine angemessene Aufwandsentschädigung an Studien teilnehmen möchten.
Studie »11-01 Neurop«
Ziel:
Untersuchung, ob sich der Hautzustand von Neurodermitikern durch den Kontakt mit Gräserpollen verschlechtert, um in Zukunft gegebenenfalls neue Medikamente gegen Neurodermitis testen zu können
Wer kann teilnehmen?
Männer und Frauen zwischen 18 - 65 Jahren, die an Neurodermitis und Gräserpollenallergie leiden
Prüfmedikament:
Keine Einnahme eines Medikamentes
Welche Untersuchungen werden durchgeführt?
Körperliche Untersuchung, EKG- und Blutdruckmessung, Lungenfunktionsuntersuchung, Blutentnahmen, Urinuntersuchungen, zwei 4-stündige Aufenthalte in einem Pollenraum
Zeitaufwand:
6 Termine innerhalb von ca. 4 Wochen
Einschlussuntersuchung: 1 x 2stündig; Behandlungsphase: 2 Termine á 6 Stunden; 3 Termine á 45 Minuten
Teilnahmebeginn:
März 2011
Aufwandsentschädigung:
Bis zu 500,- Euro


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